Tag des offenen Denkmals 2021 – AFK – Rheinischer Sammlerkreis

Am Samstag und Sonntag, den 11./12. September 2021 öffnen wir das Zwischenwerk IIIb/Waldschule II (KölnOssendorf, Buschweg 2, direkt an der Einmündung Militärringstraße) in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Anlass ist der Tag des offenen Denkmals. Das diesjährige Motto lautet: „Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“

Zu Gast ist der  „Rheinische Sammlerkreis“ mit seiner Ausstellung zum Technologietransfer zwischen Europa und der „Neuen Welt“.

Weiter finden die Besucher eine Ausstellung historischer Vereinsbanner des von den Nazis verbotenen jüdischen Artistenverbands „Sicher wie Jold“ der Sektionen Köln und Wiesbaden.

Führungen durch das Zwischenwerk IIIb und das Festungsmuseum der Arbeitsgemeinschaft Festung Köln e.V. runden die Tage ab.

Der Rheinische Sammlerkreis (siehe https://www.rheinsammler.de/) ist ein Zusammenschluss von Waffen und Munitionssammlern aus dem Großraum Köln. Seit nunmehr 20 Jahren versucht diese Gruppe, mit Ausstellungen unterschiedlicher Größe in der Bevölkerung (und dies auch bei kulturfernen Schichten) sowie bei Politik und Verwaltung das Bewusstsein dafür
zu entwicke
ln, dass Waffen und Munition nicht allein Mittel zur Gewaltanwendung, sondern auch wesentliche Bestandteile des kulturellen Erbes jedes Landes und jeder Epoche sind. Die rheinischen Waffen und Munitionssammler haben in dieser Zeit mehr als 70 Ausstellungen erfolgreich organisiert.

Adams‘ Patent Revolver Modell 1851
im Kaliber 24 bore

Im Zusammenspiel der Aussteller zeigt sich einmal mehr, dass sich private Sammler ebenso gut verstehen wie ergänzen und so jeder für sich eine Facette der Kulturgeschichte bewahrt. Werden diese Facetten dann zusammengeführt, dann wird erneut bewiesen, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile.

TranterRevolver 4. Modell mit Schulterstütze und Zubehör im Kaliber 38 bore

 

Bunkeröffnungszeiten

Eingang Luftschutzleitstelle

Wir haben wieder jeden 2. und 4. Sonntag von 10-16 Uhr geöffnet. Letzte Führung 15 Uhr. November bis Februar geschlossen. Führungen nur auf Anfrage.

Die aktuellen Corona Regelungen müssen eingehalten werden. Wir benötigen dafür ihre Erreichbarkeit. Sie sollten Geimpft oder Genesen sein. Getestete Personen können leider nicht eingelassen werden, da wir das nicht überprüfen können. Gegebenen Falls müssen Sie sich auf Wartezeiten einrichten, da wir die Personenzahl auf max. 10 im Bunker beschränken werden. Wir sind aber bemüht Sie nicht allzulange warten zu lassen und werden das entsprechend steuern.

Buchübergabe an der ehemaligen Luftschutzleitstelle der Reichsbahn

Herr Markolwitz ist der Buchautor des neuen Buches „Köln auf den Zweiten Blick“. Er wollte es sich jedoch nicht nehmen lassen und brachte eins der ersten Exemplare selbst am Museumsbunker bei der Arbeitsgemeinschaft Festung Köln e. V. (AFK) vorbei. Eines der Kapitel handelt über die ehemalige Luftschutzleitstelle der Reichsbahn in Köln-Nippes . Ein Photo unserer 5 Zentner Bombe hat es sogar auf das Cover des Buches geschafft. Auch ein Bild von unserer Trümmerlotte wurde mit aufgenommen um die Geschichte zu bebildern. Das Buch handelt von versteckten Sehenswürdigkeiten in Köln. Wer schon mal eine der verschiedenen Stadtführungen in Köln mitgemacht hat, wird die eine oder andere Geschichte bereits kennen. Es ist aber dennoch schön noch mal nachlesen zu können und nach noch unbekannten Geschichten zu forschen.

Wir freuen uns schon auf die nächsten Führungen, wenn Herr Markolwitz uns mit einer Gruppe im Bunker besucht.

Das Buch ist ab sofort im Buchhandel unter der ISBN-13 978-3837523553 erhältlich

Renovierung Zwischenwerk IIIB – Eingangsbereich

Im Rahmen der Renovierung wurde der Eingangsbereich im 3B mit Pflastersteinen aufgewertet. Die Steine befanden sich auf dem Festungsgelände und wurden zusammen gesammelt. Ganz schön schwer so ein Wackerstein. Hinter dem Zwischenwerk 3B befindet sich der Kölnpfad, ein Wanderweg Rund um Köln. Dort sind noch mehrere Hundert Meter eines Weges mit solchen Steinen zu bewandern. Wir hoffen dadurch weniger Dreck und Schmutz in das Zwischenwerk zu bekommen. Die große Eingangsschwelle befand sich ebenfalls auf dem Festungsgelände und wurde schon vor ein paar Wochen angebracht. Eigentlich befand sich an dieser Stelle gar keine Eingangstür, sondern ein Fenster. Deshalb war der Eingangsbereich davor auch nicht besonders befestigt.

Weihnachten – Neujahr AFK

Weihnachtskugel AFK

Die Arbeitsgemeinschaft Festung Köln e.V.

wünscht allen Besuchern und Festungsinteressierten ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Wir hoffen, Sie im nächsten Jahr wieder in der Festung Köln bei uns begrüssen zu dürfen.

Kölner Festungstage 2020 am 19. und 20. September 2020

Die AFK beteiligt sich mit 2 Terminen zum Jubiläumsjahr bei Fortis Colonia e.V

Am Samstag, den 19.09.2020 und Sonntag, den 20.09. 2020 findet bei uns jeweils eine Veranstaltungen statt.

Eine verbindliche Anmeldung zu den Führungen ist unbedingt erforderlich. Email: henriette.meynen@web.de

19.09.2020 – Zwischenwerk IIIb (Bocklemünd/Mengenich)
Das 1875-1877 errichtete Zwischenwerk im Nüssenberger Busch gestaltete Fritz Encke 1923 zu einer Tageswaldschule mit Schulräumen im Freien um. Sogar nach dem Zweiten Weltkrieg fand hier in der städtischen Waldschule noch Unterricht statt. Reste der Schulanlage im Freien sind noch zu finden. Heute nutzen verschiedene Vereine die Räumlichkeiten.

Termin: Samstag, 19.09.2020, 15.00 Uhr
Führung: Arbeitsgemeinschaft Festung Köln
Kontakt: 0221/16863323

Treffpunkt: Buschweg/Militärringstraße (Eingang zum Zwischenwerk IIIb)
ÖPNV Haltestellen: „Schumacherring“ (Buslinie 127) oder „Görlinger Zentrum“ (Stadtbahnlinie 3)

20.09.2020 Fort X am Neusser Wall (Neustadt-Nord)
Das 1819-1825 erstellte Fort gehört zu den frühen preußischen Festungswerken nahe der Kölner Altstadt. Es wurde in die Ende der 1880er Jahre errichtete Umwallung eingebunden und Anfang des 20.Jahrhundert als Festungswerk aufgegeben. Es ist in seiner ursprünglichen Gestalt noch weitgehend erkennbar. Das Kernwerk erlebte vielfältige Nutzungen durch u. a. Bewohner und Vereine. Bereits 1919/20 legte Fritz Encke auf der Umwallung den heute noch sehenswerten Rosengarten an.

Termin: Sonntag, 20.09.2020, 11.00 Uhr
Führung: Arbeitsgemeinschaft Festung Köln
Kontakt: 0221/16863323

Treffpunkt: FortX – ÖPNV: U-Bf „Reichensperger Platz“ (Stadtbahnlinien 16, 18), Haltestelle „Worringer Straße“ (Bus 140), U-Bf „Lohsestraße“ (Stadtbahnlinien 12, 15)

Exkursion zur Vorgebirgsstellung nach Brühl-Vochem

Im Rahmen der Kölner Festungstage 2019 – Fortis Colonia

Zu Fuss gehen wir einen Feldweg ca. 20 min. vom Weiler Hof zu einer großen Artilleriestellung aus dem Ersten Weltkrieg. Die Stellung gehörte zum Ausbau der Kölner Festung und ist noch recht gut erhalten. Wir zeigen einen Bunker sowie ein Stollenzugang, des weiteren wird die Stellung mit ihrer Geschützreichweite erläutert. Nach meiner Entdeckung vor einigen Jahren konnte diese einzig erhaltene Stellung unter Denkmalschutz gestellt werden.

Termin: Samstag, den 21. September 2019 um 14.00 Uhr

Führung: Uwe Zinnow
Kontakt: uwezinnow@t-online.de
Treffpunkt: Privatbrauerei Bischoff, Weilerhof, 50321 Brühl (Vochem)
www.bischoff-koelsch.de

Haltestelle: Brühl- Vochem (KVB-Linie 18) von dort zu Fuß (ca. 20 min) über die Bonnstraße/ Weilerstraße zum Weilerhof (Brauerei).
Anfahrt mit PKW über die Bonnstraße zur Weilerstraße in Brühl- Vochem

Weitere

Neues vom LS-Bunker in Nippes – Trefferraum

nach dem wir erst befürchtet hatten, daß der Trefferraum im Bunker einfach zubetoniert werden soll hat sich eine Lösung gefunden die uns Aufatmen lässt. Im Trefferraum werden Schwerlaststützen, voraussichtlich 9 Stk., mit Querträgern aufgestellt. Die Lücken an den Rändern zur Decke werden zu gemauert. Auf der Bunkerdecke wird um die Stelle ein Zaun von ca. 1,50 m Höhe gebaut. Betroffen ist das Areal das bereits provisorisch eingezäunt ist.
Damit soll verhindert werden das Die Decke mit LKW/PKW befahren wird. Eine gute und sichere Lösung wie wir finden. Es wird zwar weiterhin feuchtigkeit an der Stelle eindringen, dass kennen wir ja bereits seit mehreren Jahren. So aber kann dieses Mahnmal an den 2. Weltkrieg der Kölner Bevölkerung erhalten bleiben.

in rot bauliche Veränderungen
Trefferraum

Neue Türen im Zwischenwerk IIIB

Am 16+17.09.2017 war es endlich soweit. Vor ca. einem Jahr hat die Arbeitsgemeinschaft Festung Köln 2 Zellentüren inklusive Rahmen gekauft. Allen bammelte es davor die schweren Türen im Zwischenwerk 3B endlich einzu bauen. Am vergangenen Wochenende war es dann endlich soweit. Nach langen Vorplanungen und Terminabsprachen trafen sich Uwe, Lumesch und Udo um mit den Arbeiten zu beginnen. Am Sonntag gesellte sich Dirk dazu, so dass das Quartett komlett war. Zuerst wurde die alte Türanlage entfernt, diese passte nicht wirklich zu einem Fort aus der Preussenzeit.

Rahmen eingepasst

Rahmen Vordereingang eingepasst

Die Steine im alten Eingang mussten aus dem Betonbett gestemmt werden. Dann konnte mit dem einpassen der Rahmen begonnen werden.Es wurde gebohrt, geschraubt, gehämmert und ausgerichtet bis alles passte. Danach ging es es dann an das Zumauern der Kanten und verschließen der Rahmen. Das ganze hat bis in die Abendstunden gedauert. Lumesch verabschiedete sich, weil er Karten für ein Konzert in Köln hatte und kam um Mitternacht wieder. Uwe und Udo machten alles für die Nacht fertig, da Sie wegen der fehlenden Türen im Zwischenwerk übernachten mussten. Sie waren aber nicht alleine auf dem Festungsgelände, der hintere Platz war an eine Pfadfindergruppe vermietet. Nachts geisterten die Kinder auf dem Gelände herum und hatten ihren Spass dabei.

Haupttür ist eingebaut

Vordereingang Zwischenwerk 3B

Am nächten Morgen kam dann Dirk mit frischen Brötchen und es wurde erst mal ausgiebig gefrühstückt. Danach ging es ans Werk. Die Vordertüre wurde zuerst eingebaut, da Sie unmittelbar am Eingang gelagert wurde. Ganz schön schwer, so eine Eisentür, wiegen konnten man Sie zwar nicht, das geschätzte Gewicht liegt zwischen 250-300 KG. Von Innen sind die Türen jetzt gut mit 2 Riegeln pro Tür gesichert. Für den Verschluss der Vordertür hat sich Christian was ganz besonderes einfallen lassen. Auf wichtige Details wollen wir hier aber nicht eingehen, wir möchten den bösen Buben ja keine Tipps geben. Sieht doch richtig gut aus. Die Sichtfenster sind nach außen verspiegelt und von innen durchschaubar. Die Türen müssen natürlich noch neu lackiert werden. Metallteile wurden in den Forts meisten in Schwarz angestrichen, das soll hier auch noch passieren. Dann wurden noch die letzten offenen Stellen beigeputz. Das ganze Werkzeug musste aufgeräumt und wieder verstaut werden. Das waren 2 anstrengende Tage, aber es hat sich gelohnt.

Hintere TüreTüren sind eingebaut, alle 4 Glücklich